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Feinwerk- und Mikrotechnik-Studium


In den vergangenen Jahren sind viele Produkte immer kleiner geworden. Deutlich wird dieser Trend beispielsweise im Bereich der Datenverarbeitung. Noch vor dreißig Jahren waren Festplatten riesige Monster mit einem Bruchteil ihrer heutigen Leistungsfähigkeit. Dass die Datenspeicher immer kleiner, handlicher und besser geworden sind, verdanken wir unter anderem der Feinwerk- und Mikrotechnik. Denn in einer Festplatte steckt nicht nur der Datenspeicher. Eine Vielzahl mechanischer Komponenten und Elektromotoren machen Festplatten zum komplexen Puzzle.

Aufgaben in der Feinwerk- und Mikrotechnik

Damit ist allerdings nur ein Aufgabenbereich der Feinwerk- und Mikrotechniker abgedeckt. In unserem Alltag wären viele andere Geräte ohne ihr Zutun ebenfalls undenkbar. So wie Digitalkameras mit ihrem Zusammenspiel aus optischen Sensoren, Datenspeichern und mechanischen Systemen, oder Uhren, DVD-Player und moderne medizinische Instrumente. Feinwerk- und Mikrotechniker hinterlassen in unserem Alltag auf vielfältige Weise ihre Spuren - ohne dass wir etwas davon merken. In der Wirtschaft und Wissenschaft sind sie von großer Bedeutung, da ohne Feinwerk- und Mikrotechnik viele Messgeräte nicht denkbar wären und die Gesellschaft auf einen erheblichen Teil ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse verzichten müsste.

Voraussetzungen für ein Studium der Feinwerk- und Mikrotechnik

Feinwerk- und Mikrotechniker beschäftigten sich in ihrem Alltag nicht nur mit der Entwicklung und dem Bau neuer Geräte. Sie arbeiten eng mit anderen Disziplinen zusammen, um bestehende Methoden und Konzepte zu verbessern. Beispielse dafür wären die mikroelektronische Medikamentendosierung oder die Steuerung von Analysen in der organischen und anorganischen Chemie. Aufgrund dieses interdisziplinären Charakters sollten angehende Feinwerk- und Mikrotechniker auch Voraussetzungen erfüllen, die über mathematisches Verständnis hinausgehen: Grundlagenwissen in den Naturwissenschaften gehören ebenso dazu wie praktischer Sachverstand, der für den Umgang mit elektromechanischen Bauteilen unerlässlich ist.

Gleichzeitig sollte dem Feinwerk- und Mikrotechniker auch eine logische und klar strukturierte Denkweise in die Wiege gelegt sein, um komplexe Sachverhalte schnell zu erfassen. Aufgrund der Tatsache, dass in der Feinwerk- und Mikrotechnik auch die rechnergestützte Datenerfassung und Datenverarbeitung eine erhebliche Rolle spielt, sollte auch eine gewisse Affinität zur EDV vorhanden sein. Auf diesen Voraussetzungen baut die Vermittlung von Kenntnissen in Informationstechnik, Datenverarbeitungstechnik, Unterhaltungselektronik, Optik, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie allen weiteren Gebieten der Feinwerk- und Mikrotechnik auf.

Berufsperspektiven nach einem Feinwerk- und Mikrotechnik-Studium

Im beruflichen Alltag der Feinwerk- und Mikrotechniker ist nicht nur eine gewissenhafte und lösungsorientierte Arbeitsweise gefragt: Gerade in Schlüsselposition zwischen einzelnen Wissenschaftsdisziplinen ist interdisziplinäres Kommunizieren und Arbeiten ebenso von großer Bedeutung. Zu den Aufgaben der Feinwerk- und Mikrotechniker im Berufsalltag gehören neben Forschung und Entwicklung auch Konzeption, Bau und die Überwachung der Fertigung von mikro- und feinwerktechnischen Anlagen bzw. Produkten. Aufgrund der stetigen Fortschritte in diesem Bereich und einer zunehmenden Miniaturisierung sind die Einstiegschancen von Absolventen der Feinwerk- und Mikrotechnik derzeit gut. Neben fertigenden Unternehmen sind auch Forschungsinstitute an entsprechend ausgebildetem Personal interessiert - ein Trend, der die kommenden Jahre anhalten wird.





 
 
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