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Forstwirtschafts-Studium


Holz ist ein natürlicher Rohstoff, den der Mensch bereits seit Jahrtausenden für seine Zwecke nutzt. Auch heute noch ist Holz gefragt, sei es im Hausbau oder als Grundstoff für die Fertigung von Einrichtungsgegenständen. Gleichzeitig ist Holz nachwachsender Rohstoff und daher auch den regenerativen Energien zuzuordnen, die beispielsweise zum Heizen genutzt werden. Einer der wichtigsten Nutzungsarten für Holz betrifft die Papierherstellung: Sie wäre ohne den Einsatz von Holz undenkbar. Dem Wald als Holzlieferant kommt damit auch im 21. Jahrhundert eine große Bedeutung zu.

Aufgaben in der Forstwirtschaft

Entsprechend wichtig ist die Forstwirtschaft als Disziplin, die sich mit der Erhaltung des wirtschaftlichen Potenzials des Waldes beschäftigt. Immerhin rund ein Drittel der Fläche Deutschlands ist von Wald bedeckt. Neben der wirtschaftlichen Nutzung ist der Wald aber auch ein wichtiger ökologischer Faktor. Schließlich sorgen Bäume und Pflanzen dank ihres Stoffwechsels für die Aufnahme von Kohlendioxid bzw. Abgabe von Sauerstoff und haben damit auch Einfluss auf unser Klima. Deshalb gehört zu den Aufgabengebieten der Forstwirtschaft auch die Erhaltung des Waldes unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes und dem Bewahren der natürlichen Artenvielfalt.

Inhalte in einem Forstwirtschafts-Studium

Während des Studiums beschäftigen sich angehende Forstwissenschaftler in der Theorie nicht nur mit den biologischen Aspekten der Waldgesundheit und der Ökologie. Auch Bodenkunde, Umweltschutz, Geoinformatik, wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen und Forstrecht tragen zur Entwicklung einer interdisziplinären Arbeitsweise bei. Ebenso wichtig sind auch die praktischen Fertigkeiten, die optimaler Weise in der natürlichen Umgebung vermittelt werden. Forstwissenschaftler sollten sich daher auch für die Arbeit im Freien begeistern können und ein großes Interesse an der Feldarbeit mitbringen.

Voraussetzungen für ein Forstwirtschafts-Studium

Da die Aufgabengebiete in der Forstwirtschaft recht breit angelegt sind, sollten angehende Forstwissenschaftler ein großes Interesse an der interdisziplinären Arbeit mitbringen. Neben Physik und Chemie, die als Naturwissenschaften für die Forstwirtschaft von elementarer Bedeutung sind, gehört natürlich auch die Biologie zu den wichtigen Wissenschaftsbereichen. Ein grundlegendes Interesse und vorhandenes Verständnis für die Naturwissenschaften ist daher eine Voraussetzung für das Studium der Forstwirtschaft. Gleichzeitig sollten angehende Forstwissenschaftler auch über gefestigte grundlegende Kenntnisse der Mathematik und Informatik verfügen. Die Informatik hat besonders in den vergangenen Jahren an Bedeutung im Studien- und Arbeitsalltag gewonnen, da auch in der Forstwirtschaft die rechnergestützte Datenerfassung, Auswertung und Modellierung stark zugenommen hat.

Berufliche Perspektiven nach einem Forstwirtschafts-Studium

Nach dem erfolgreichen Forstwirtschafts-Studium wechseln Absolventen oft in die öffentliche Verwaltung. Große Waldgebiete in Deutschland unterstehen nach wie vor der Verwaltung durch Länder und Kommunen. Hier kommen Forstwissenschaftler im Rahmen der Waldpflege und Überwachung zum Einsatz, erstellen Gutachten und bewerten die vorhandenen Nutzungsmöglichkeiten. Auch ein Wechsel in die Wirtschaft ist möglich: Hier haben vor allem die Holzindustrie und Ingenieurbüros Interesse an Forstwissenschaftlern.





 
 
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