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Geographie-Studium – zwischen Umwelt und Mensch


Geographie zählt zu den Studiengängen, die auch heute noch auf eine große Zahl an Vorurteilen treffen. Dabei gehört die Geographie zu den am breitesten aufgefächerten Wissenschaften und ist in vielen Bereichen von Bedeutung. So wäre eine erfolgreiche Kommunal- und Infrastrukturplanung ohne Geographen nicht denkbar. Damit hat die Geographie einen fundamentalen Einfluss auf die Bautätigkeit der Menschen. Gleiches gilt auch für andere Bereiche wie die Landwirtschaft oder die Erkundung und Nutzung von Rohstoffen. Letzteres Aufgabengebiet der Geographie rückt seit einigen Jahren immer stärker in den Mittelpunkt. Ähnliches sieht es in Bezug auf das Thema Umweltschutz aus: Aufgrund der Kenntnisse über die Zusammenhänge und Verflechtungen zwischen Mensch und Umwelt sind studierte Geographen geradezu prädestiniert für den Einsatz in Umweltschutz und Landschaftspflege.

Naturwissenschaften und Mathematik für ein Geographie-Studium wichtig

Aufgrund dieses Wissens über das Zusammenspiel verschiedenster Geofaktoren erarbeiten Geographen Lösungsansätze für eine Vielzahl von Problemen und müssen dabei nicht nur einen ausgezeichneten Sachverstand im Sinne der Naturwissenschaften an den Tag legen. Zu den Grundvoraussetzungen für den Studiengang Geographie gehören auch fundamentale mathematische Kenntnisse in Verbindung mit einem hohen Abstraktionsvermögen, da in der Geographie Gedankenmodelle und komplexe theoretische Zusammenhänge auf Natur und Umwelt übertragen werden müssen - und umgekehrt.

Gleichzeitig sollten sich Geographen auch durch eine gewisse Neugier auszeichnen, da Probleme im Alltag oft nicht einfach stur nach einer fertigen Formel gelöst werden können, sondern neue Wege erfordern. Für das Geographie-Studium sind daher nicht ausschließlich naturwissenschaftliche Fähigkeiten, sondern auch eine ausgeprägte Kombinationsfähigkeit, das nötige Verständnis für komplexe Zusammenhänge und eine gewisse Praxisorientierung gefragt. Letztere zahlt sich für Geographen unter anderem beim Umgang mit verschiedenen Bohr- und Messgeräten sowie der Arbeit im Gelände aus. Die heute fast schon selbstverständliche Vertrautheit mit PC, Internet und der digitalen Datenverarbeitung ist dagegen vor allem beim Verarbeiten der gewonnenen Daten, dem Erstellen digitaler Geländemodelle sowie in der Geoinformatik notwendige Voraussetzung.

Spezialisierungen bieten vielfältige Berufsmöglichkeiten nach dem Geographie-Studium

Wie in vielen anderen Fachdisziplinen ist auch in der Geographie eine interdisziplinäre Denkweise und das Verständnis für andere Wissenschaften gefragt, da Geographen selten isoliert arbeiten, stattdessen aber oft in fachübergreifenden Projekten zum Einsatz kommen. Aus diesem Anspruch heraus sind grundlegende Kenntnisse der englischen Sprache nicht nur von Vorteil, sondern fast schon ein Muss. Zumal sich durch die Mehrsprachigkeit den Geographen vollkommen neue Betätigungsfelder durch eine Anstellung im Ausland eröffnen. Denn trotz ihrer breiten Kenntnisse müssen Absolventen der Geographie nach erfolgreichem Abschluss teilweise länger nach dem passenden Einstieg ins Berufsleben suchen als Studenten anderer Fachrichtungen. Diesbezüglich kann die Entscheidung stark von den gewählten Spezialisierungen abhängen. Geoinformatiker, Wirtschaftsgeographen und rohstoffkundliche Geographen sind oft in der freien Wirtschaft gefragt. Landschaftskundler und Raumplaner haben dagegen größere Aussichten in der öffentlichen Verwaltung.





 
 
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