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Geschichtsstudium – Studium der Vergangenheit für die Gegenwart und Zukunft


Wer Geschichte nur als die Beschäftigung mit vergangenen Ereignissen betrachtet, vernachlässigt wichtige Aspekte dieser Wissenschaft. Die Aussandersetzung mit geschichtlichen Ereignissen ist viel mehr als bloße Rekapitulation: Sie ist eine Notwendigkeit, damit auch aktuelle Entwicklungen beurteilt und verstanden werden können. Geschichtswissenschaftler sind dabei keine bloßen Sammler und Archivare, sie versuchen vielmehr durch ihre Tätigkeit, mehr Wissen über vergangene Ereignisse, Personen und Strukturen zu erlangen. Ihre wichtigste Hilfe sind historische Quellen, die sie in ihrer Arbeit zunächst einordnen und bewerten und im Anschluss interpretieren müssen.

Teilgebiete der Geschichtswissenschaft im Geschichtsstudium

Natürlich gibt es auch in der Geschichtswissenschaft zahlreiche Spezialisierungen. Die Menschheitsgeschichte ist einfach viel zu facettenreich und komplex, als dass ein Historiker sich in allen Epochen vertiefte Kenntnisse aneignen und somit qualitativ hochwertige Forschungsergebnisse hervorbringen kann. So gibt es etwa die Fachgebiete Altertumsgeschichte, Mittelalterliche Geschichte, Frühneuzeitliche Geschichte sowie neuere und neuste Geschichte usw. Mitunter werden historische Ereignisse in den Geschichtswissenschaften in eigenen Unterdisziplinen auch unter einem speziellen Blickwinkel betrachtet. Auf diese Weise entstehen dann Teildisziplinen wie Wirtschafts- und Sozialgeschichte.

Voraussetzungen für ein Studium der Geschichte an einer Hochschule

Studierende der Geschichtswissenschaften sollten eine Reihe von Schlüsselqualifikationen mitbringen, die sich bereits in der Oberstufe des Gymnasiums erwerben lassen. Dazu zählt die Fähigkeit, auch komplexe Texte verstehen zu können und das Lesen und Aufarbeiten auch großer Literaturmengen. Darüber hinaus sollten natürlich sehr gute historische Basiskenntnisse vorhanden sein, die durch das Wissen um aktuelle politische, gesellschaftliche, religiöse und wirtschaftliche Umstände zum Zwecke der Bildung von Relationen ergänzt werden. Fremdsprachenkenntnisse sind ebenfalls ein gutes Rüstzeug für einen Historiker. Schließlich ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man sich während des Studiums sowohl mit fremdsprachiger Literatur auseinandersetzen als auch historische Quellen in fremden Sprachen interpretieren und einordnen muss. Wichtig sind hier vor allem die Sprachen Englisch und Französisch - aber auch Latein kann eine wichtige Rolle spielen, wenn es die jeweilige Studienspezialisierung verlangt.

Berufsaussichten für Geschichtswissenschaftler

Geschichtswissenschaftler können sowohl eine Karriere an einer Hochschule als auch in anderen öffentlichen oder aber privaten Einrichtungen anstreben. An der Hochschule stehen ihnen wissenschaftliche Weiterqualifikationen offen: Sie können promovieren und gegebenenfalls habilitieren. Als Angestellter einer Hochschule forscht man in der Regel nicht ausschließlich, sondern gibt sein Wissen in Seminaren und Vorlesungen auch an Studierende weiter. Auch Prüfungsaufgaben können in diesem Rahmen auf Historiker zukommen.

Geschichtswissenschaftler sind aber natürlich auch für andere berufliche Tätigkeiten prädestiniert: Sie können beispielsweise in einem Museum oder einem historischen Archiv arbeiten. Ihr historisches Hintergrundwissen erlaubt es ihnen, Ausstellungen sinnvoll zu konzipieren und historisch bedeutende Quellen zu erkennen und zu bewahren. Organisationstalent gehört zu dieser Tätigkeit in der Regel in einem genauso starken Maße wie Fachexpertise. Eine andere berufliche Alternative für Geschichtswissenschaftler ist der Quereinstieg in andere Branchen: etwa in den Journalismus, in die Öffentlichkeitsarbeit oder in die Erwachsenenbildung. Wer einen solchen Quereinstieg als Geschichtswissenschaftler plant, sollte während seines Studiums nicht nur an seiner fachlichen Qualifikation arbeiten, sondern zusätzlich Erfahrungen in der Praxis sammeln. Praktika und Volontariate sind gute Gelegenheiten, Arbeitsbereiche kennenzulernen.





 
 
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