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Kulturwissenschaft – Studium der Struktur und der Wandlung von Kulturen


Eine Kultur setzt sich beispielsweise aus Sprache, Literatur, spezifischen Gesellschaftsformen, Bräuchen, Denkweisen und -traditionen, Kunst, Musik und vielen weiteren Facetten zusammen. Kulturwissenschaftler nehmen sich dieser vielfältigen Facetten an und analysieren und beschreiben die auffindbaren Strukturen und Besonderheiten sowie deren Wandlung im Laufe der Zeit. Die Kulturwissenschaft ist ein Fach, das zahlreiche traditionelle Disziplinen vereinen kann. So können beispielsweise sprachwissenschaftliche und kunstwissenschaftliche Fragestellungen genauso auftauchen wie theologische und soziologische. Der Einfluss vieler weiterer Disziplinen ist dabei möglich.

Inhalte im Studium der Kulturwissenschaft

Die Inhalte eines kulturwissenschaftlichen Studiums können dementsprechend breit gefächert sein. Von Bedeutung ist dabei natürlich auch, dass den Studierenden strukturierte Kenntnisse in der Kulturtheorie und Kulturgeschichte vermittelt werden. Kulturwissenschaftler arbeiten wissenschaftlich: Sie müssen sich wie Studenten anderer Fachrichtungen auch wissenschaftliche Techniken aneignen. Das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten nimmt zumeist eine große Rolle ein. Kulturwissenschaftler schulen hier, aber auch beim Halten von Vorträgen und in der wissenschaftlichen Diskussion, ihr Ausdrucks- und Kommunikationsvermögen, was ihnen in vielen potenziellen Arbeitsfeldern nützlich sein kann.

Wer Kulturwissenschaft studieren möchte, sollte neben einem bereiten Interesse an unterschiedlichen Kulturen auch bereits handfeste Qualifikationen mitbringen: Wichtig ist dabei in der Regel, dass zwei, besser drei oder mehr Sprachen beherrscht werden. Auch auf den Gebieten Geschichte, Politik, Religion und Gesellschaft sollte man ein ausgeprägtes Basiswissen mitbringen. Dieses Wissen kann (und soll) im Kulturwissenschafts-Studium erweitert werden.

Berufliche Perspektiven nach dem Kulturwissenschafts-Studium

Kulturwissenschaftler bringen nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium in aller Regel eine ausgeprägte Sensibilität gegenüber kulturellen Belangen und Fragestellungen mit. Ergänzt wird diese Sensibilität durch im Kulturwissenschafts-Studium erworbene Kompetenzen, mit denen sich Aufgaben mit kulturellem Hintergrund handhaben lassen. Die Fähigkeiten von Kulturwissenschaftlern sind nicht nur an der Hochschule und in der Lehre gefragt, sondern auch in Branchen wie der Werbung, im Journalismus, im Marketing, in der Bildungsarbeit und sogar in der Personalentwicklung von Unternehmen. In all diesen Tätigkeitsbereichen gibt es Punkte, an denen kulturelles Wissen Lösungen herbeiführen und für Bereicherung und Modernisierung sorgen kann. Auch der Weg in die Selbstständigkeit kann Kulturwissenschaftlern offen stehen: Sie arbeiten in diesem Fall häufig als freie Redakteure oder als Berater in Sachen Öffentlichkeitsarbeit.

Das fachliche Know-how von Kulturwissenschaftlerin ist in einer multikulturellen Gesellschaft wichtig. Dennoch konkurrieren Kulturwissenschaftler bei der Suche nach Arbeitsplätzen häufig mit Absolventen anderer Fachrichtungen, etwa mit Politikwissenschaftlern, Soziologen oder Geisteswissenschaftlern. Dementsprechend wichtig ist es, dass sich Kulturwissenschaftler ihr eigenes Profil erarbeiten und schon früh Erfahrungen in der Praxis sammeln. Gelingen kann das mit unterschiedlichen Praktika oder durch ein Volontariat. Denkbar und gleich aus mehreren Gründen sinnvoll ist zudem eine Nebentätigkeit in einem Kontext, der Beziehungen zum anvisierten späteren Berufsfeld aufweist. Studienmitfinanzierung und Weiterqualifikation können bei der Ausübung eines entsprechenden Nebenjobs mitunter in einem Zuge bestritten werden.





 
 
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