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Kunstgeschichte – Studium für Kunstinteressierte


Mit dem Begriff Kunstwissenschaft wird häufig die wissenschaftliche Disziplin der Kunstgeschichte bezeichnet. Absolventen dieses wissenschaftlichen Faches nennt man Kunsthistoriker. Sie schaffen nicht selbst Kunst, sondern ordnen diese historisch ein, analysieren und bewerten sie. Wer ein Studienfach sucht, in dem er selbst künstlerisch tätig werden kann, ist mit Fächern wie Freie Kunst, Design und ähnlichen Disziplinen besser beraten.

Inhalte im Studium der Kunstgeschichte

Wer Kunstgeschichte studiert, lernt die unterschiedlichen Kunstepochen genauso kennen wie wissenschaftliche Methoden und wissenschaftliche Hilfsmittel zur Einordnung, Klassifizierung und Bewertung von Kunstgegenständen der unterschiedlichen Epochen. Studierenden wird dabei in aller Regel zunächst ein umfassendes kunsthistorisches Basiswissen vermittelt, das sich nicht nur auf die letzten vergangenen Jahrhunderte bezieht, sondern zumeist auch die spätantike Kunstgeschichte einbezieht. Darüber hinaus werden häufig Seminare und Vorlesungen angeboten, die sich mit der Kunstgeschichte einer groß gefassten Region beschäftigen - etwa Westeuropas oder Nordamerikas. Im Laufe des Kunstgeschichts-Studiums können sich Studierende in der Regel in einem gewissen Maße auf ein spezialisiertes Gebiet festlegen.

Voraussetzungen für ein Kunstgeschichts-Studium

Personen, die sich für ein kunstwissenschaftliches Studium interessieren, sollten nicht nur ein generelles Interesse an unterschiedlichen Kunstgegenständen mitbringen, sondern auch ein Faible für Geschichte haben. Sinnvoll kann es zudem sein, wenn man bereits Fremdsprachen beherrscht bzw. sich diese durch eine Sprachbegabung leicht aneignen kann. Fremdsprachen können in der Kunstgeschichte eine wichtige Rolle spielen, da sich das Fach nicht nur auf deutsche Kunst beschränkt. Ausländische Fachliteratur zu lesen oder kunsthistorische Dokumente in der Originalsprache erfassen zu können, kann bei einem kunsthistorischen Studiengang von großer Bedeutung sein. Obwohl in diesem Studiengang keine Kunst ernsthaft selbst gestaltet wird, erleichtert eine fundierte künstlerische Begabung und Erziehung das Verständnis.

Berufliche Perspektiven nach einem Kunstgeschichts-Studium nicht nur in Museen und im Kunsthandel

Hinsichtlich des beruflichen Betätigungsfelds für Kunsthistoriker denkt man zunächst an Museen und Ausstellungsprojekte. Und in der Tat ergeben sich in diesem Kontext klassische Arbeitsfelder für Kunsthistoriker. Die Aufgaben, die Kunsthistoriker in diesem Zusammenhang erledigen, sind vielfältig: Sie konzipieren Ausstellungen, beschaffen Ausstellungsstücke, planen Führungen, engagieren sich in der Öffentlichkeitsarbeit, dokumentieren den Bestand und erarbeiten Publikationen. Da zumindest öffentliche Museen nur ein begrenztes Angebot an Arbeitsplätzen stellen können, arbeiten natürlich nicht alle Kunsthistoriker in Museen.

Ein weiteres großes Betätigungsfeld von Kunsthistorikern ist der Kunsthandel. Hier können Kunsthistoriker durch ihr fachliches Know-how wertvolle Stützen bei der Klassifizierung und Bewertung von Kunstwerken sein. In dieser Funktion erstellen sie oftmals auch Gutachten, die das Werk einordnen und einen Richtwert dafür bestimmen. Kunsthistoriker, die im Bereich des Kunsthandels tätig sind, müssen immer über Trends und Entwicklungen auf dem Kunstmarkt informiert sein. Nur so können sie realistische Werte bestimmen und potenzielle Käuferzielgruppen ermitteln. Nicht selten machen sich Kunsthistoriker im Bereich des Kunsthandels auch selbstständig. Wer hierbei seine Klientel gut kennt, ein Gespür für ansprechende Objekte hat und diese gut vermarkten kann, hat mitunter gute Chancen auf Erfolg. Kunsthistoriker müssen sich vor einer selbstständigen Tätigkeit allerdings auch kaufmännisch weiterbilden, damit ihre Unternehmung auf soliden Füßen stehen kann.

Weitere denkbare Betätigungsfelder für Kunsthistoriker sind u.a. beratende Tätigkeiten im Denkmalschutz, Redaktionsarbeit in Fachverlagen oder bei Fachzeitschriften sowie Tätigkeiten in der Lehre und Forschung. Die beruflichen Chancen von Kunsthistorikern steigen, wenn sie ihr Studium durch praktische Erfahrungen ergänzen und sich fortlaufend weiterbilden.





 
 
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