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Mechatronik-Studium


Mechatronik ist im Vergleich zu anderen Ingenieursdisziplinen noch ein recht junger Zweig, da einige der heutigen Ingenieur-Teildisziplinen erst in den letzten Jahrzehnten entstanden sind. Trotz dieser Tatsache sind Mechatroniker heute in vielen Bereichen der Wirtschaft gefragt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass in dieser Ingenieurswissenschaft Mechanik, Informatik und Elektronik zusammenfließen. Alles Wissenschaftsgebiete, die dank der zunehmenden Technisierung des Alltags zunehmend an Bedeutung gewinnen - und mit ihnen die Mechatronik.

Vielfältige Aufgabenbereiche für Mechatroniker

Mechatroniker kommen überall dort zum Einsatz, wo das komplexe Zusammenspiel von Sensorik, Datenverarbeitung und mechanischer Reaktion gefragt ist. Ein Beispiel wäre die Entwicklung neuer Fertigungsmaschinen oder die Arbeit an neuen Verbrennungsmotoren mit integrierter Sensorsteuerung für einen geringeren Kraftstoffgebrauch. Parallel dazu setzt die Wirtschaft aber nicht nur im Anlagenbau auf Mechatroniker. Ihr Wissen findet auch in der Prozessentwicklung und Prozesssteuerung eine breite Anwendung. Erst auf der Grundlage eines breiten mechatronischen Grundwissens lassen sich für aktuelle Probleme Lösungen finden. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung erwächst aus der Mechatronik daher auch ein bedeutender gesellschaftlicher Nutzen. Dabei beschränken sich die Einsatzgebiete der Mechatroniker aber nicht nur auf die Makrotechnologie. Das Wissen und Know-how dieser Ingenieursdisziplin ist auch im Bereich der Mikro- und Nanotechnologie gefragt - etwa bei der Optimierung von Datenspeichern oder mikromechanischer Bauelemente. Ein noch recht neues Aufgabengebiet der Mechatronik betrifft die biologische Mechatronik.

Voraussetzungen für ein Mechatronik-Studium

Die Mechatronik gehört zu den Disziplinen, die Studierende auf vielfältige Weise fordern. Neben dem hohen theoretischen Anspruch eines Mechatronik-Studiums stehen angehende Mechatroniker im Laufe ihrer Ausbildung vor vielfältigen praktischen Herausforderungen und Problemen, die es zu meistern gilt. Daher ist die Mechatronik ein Studium, das neben technischem Sachverstand und mathematischen Kenntnissen auch ein schnelles Auffassungsvermögen, ein gutes Verständnis für komplexe Zusammenhänge und eine gewisse Affinität zu den Naturwissenschaften verlangt. Letztere ist in den physikalischen und chemischen Spezialdisziplinen der Mechatronik besonders gefragt. Eine einwandfreie und optimale Problemlösung bzw. Arbeit mechatronischer Systeme ist schließlich nur unter Berücksichtigung der Stoffeigenschaften sowie des physikalischen Rahmens möglich.

Gleichzeitig setzt das Mechatronik-Studium ein ausgezeichnetes Abstraktionsvermögen voraus, da die Mathematik zu den grundlegenden Werkzeugen der Mechatroniker gehört. Viele technische Probleme müssen über spezielle Formalismen und Algorithmen aufgeschlüsselt und gelöst werden. Gleiches gilt natürlich auch für die Entwicklung neuer Lösungsansätze, die in computergestützten Modellen verarbeitet werden. Daher müssen Mechatroniker auch über Grundkenntnisse in der Informatik verfügen und die wichtigsten Programmiersprachen beherrschen. Zusätzlich gehört zur Mechatronik unter anderem die Steuerungs- und Regelungstheorie sowie Elektro- und Sensortechnik.

Berufliche Perspektiven nach einem Mechatronik-Studium

Unterm Strich setzt das Mechatronik-Studium eine interdisziplinäre Denkweise voraus, die Basis dieser Ingenieursdisziplin ist. Aufgrund der fachübergreifenden und breiten Kenntnisse sind Mechatroniker in vielen Bereichen einsetzbar. In Kombination mit einer stetig zunehmenden Verbreitung mechatronischer Systeme wirkt sich diese Tatsache positiv auf die Berufsaussichten der Absolventen aus. Speziell in der privaten Wirtschaft sind Mechatroniker nach wie vor sehr gefragt und können in der Regel schnell in die Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrttechnik, den Maschinen- und Anlagenbau oder andere Wirtschaftsfelder wechseln.





 
 
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