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Medien- und Kommunikationswissenschafts-Studium


Medien und Kommunikation bestimmen den Alltag aller Menschen: Wir sehen und hören Nachrichten, freuen oder ärgern uns über Werbung, verfolgen mit Spannung unsere Lieblingssendung und informieren uns auf Internetseiten über Dinge, die uns interessieren. Medien- und Kommunikationswissenschaftler sind in all diesen Bereichen zuhause. Sie konzipieren und produzieren Inhalte wie beispielsweise Zeitungsartikel, Webseiten, Filme, Serien oder Werbung, sie analysieren deren Wirkung und versuchen Modelle zu finden die erklären, wie wir heute und morgen kommunizieren. Die Ergebnisse dieser Forschung helfen beispielsweise Herstellern von Computern und Handys oder Produzenten von Unterhaltungsformaten bei der Konzeption und Verbesserung ihrer Produkte.

Alltägliche Aufgaben der Medien- und Kommunikationswissenschaftler

In den letzten Jahren haben sich Nutzung und Einsatz von Medien grundlegend gewandelt: Schon Kinder lernen heute sehr früh den Umgang mit den unterschiedlichsten Medienformen. Für sie ist es ganz normal, ihre Hausaufgaben per E-Mail abzugeben, sich mit Freunden über soziale Netzwerke zu verabreden oder für den nächsten Vortrag im Internet zu recherchieren. Medien- und Kommunikationswissenschaftler sind es, die ihnen den richtigen Umgang mit Hard- und Software erklären und ihnen zeigen, welche Konsequenzen ihre Handlungen im Netz haben können. Aber nicht nur Kinder und Jugendliche müssen die richtige Verwendung von Medien (neu) lernen: Mit der immer weiter wachsenden Vielfalt an Kommunikations- und Distributionswegen wächst auch die Rechtsunsicherheit: Was ist im Netz erlaubt, was strafbar? Medienwissenschaftler mit Spezialisierung auf Medienrecht analysieren die stetig wachsende Rechtsunsicherheit und arbeiten in enger Kooperation mit Rechtswissenschaftlern an verbindlichen Regeln für mehr Rechtssicherheit, zum Beispiel im Internet.

Vielfältiges Angebot an Studienfächern an Hochschulen

Ein Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaft stellt ganz unterschiedliche Anforderungen an Interessenten, weil es in Deutschland bisher kaum einen Konsens darüber gibt, welche Inhalte ein solches Studium in jedem Fall aufweisen sollte. Das bringt zum einen Unsicherheit - schließlich unterscheiden sich die Studienangebote inhaltlich erheblich und ein einheitliches Anforderungsprofil existiert praktisch nicht. Zum anderen ist es aber genau diese Diversität, die es künftigen Medien- und Kommunikationswissenschaftlern erlaubt, sich für so eine Hochschule zu bewerben, die den eigenen Anforderungen am ehesten entgegen kommt.

Während sich die einen eher für ein theorielastiges Studium einschreiben, in dem empirische Kommunikationsforschung, Medienkultur, Soziologie und Medientheorien auf dem Stundenplan stehen, entscheiden sich die anderen eher für ein praxisorientiertes Studienfach, in dem neben Kenntnissen in Medientheorie und Empirie auch Fertigkeiten in Filmproduktion, Journalismus oder der Konzeption von PR-Kampagnen vermittelt werden. Oftmals ist es auch möglich, sich in eine Richtung wie etwa Medienrecht, Medienmanagement, Medienpädagogik oder Mediengestaltung zu spezialisieren - die Medien- und Kommunikationswissenschaft hat extrem viele Berührungsstellen und Überschneidungen mit anderen Wissenschaften.

Anforderungen an Studenten der Medien- und Kommunikationswissenschaft

Dementsprechend vielfältig sind auch die Fertigkeiten, die angehende Medien- und Kommunikationswissenschaftler vermittelt bekommen. Typischerweise arbeiten sie mit Spezialprogrammen wie etwa Statistikwerkzeugen, Bildbearbeitungsprogrammen, Text- und Layout-Programmen oder Tools zum Projektmanagement am Computer. Es ist daher wichtig, dass angehende Kommunikations- und Medienwissenschaftler nicht nur sehr gute kommunikative Fähigkeiten, sondern auch Medienaffinität und die Bereitschaft, neue Hard- und Software kennenzulernen, mitbringen. Da die Evaluation von Daten eine wichtige Rolle in der Kommunikations- und Medienwissenschaft spielt, sind oftmals auch grundlegende Kenntnisse der Statistik notwendig. Gute bis sehr gute Englischkenntnisse benötigt man zwingend, weil ein großer Teil der Fachliteratur auf Englisch verfasst ist.





 
 
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