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Nanotechnologie-Studium


Unsere Welt wird immer kleiner, egal ob es um Reisen, technische Geräte oder Oberflächenbeschichtungen geht. Grenzen, die noch vor zehn Jahren als unüberwindlich galten, haben findige Wissenschaftler immer wieder verschoben; und ermöglichen den Einsatz neuer Techniken, Verfahren und Geräte. Wer sich heute für die Nanotechnologie als Studienfach entscheidet, betritt nicht nur wissenschaftliches Neuland. Die Erforschung des Kleinsten in unserer Welt ist eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Und dürfte daher in den kommenden Jahren eine zunehmende Nachfrage erleben.

Aufgaben in der Nanotechnologie

Allerdings sind Nanowissenschaftler nicht ausschließlich mit dem Aufbau einer neuen Wissenschaft beschäftigt. In vielen Bereichen kommen die Errungenschaften dieser neuen Disziplin bereits zum Einsatz. Wie breit die Verwendung der Nanotechnologie bereits heute ist, lässt sich an einigen Beispielen ermessen. Nanopartikel machen Lacke und Farben witterungsresistent und schmutzabweisend, sorgen für leistungsfähige Rechner oder kleine, handliche Mobiltelefone und Rechner mit raffinierten Funktionen. Zudem kann die Nanotechnologie in der Medizin eingesetzt werden, um Wirkstoffe direkt an den Krankheitsherd zu transportieren.

Die Aufgabengebiete der Nanotechnologen sind entsprechend breit angelegt. Einerseits müssen neue Konzepte in der Nanotechnologie erforscht und deren Anwendung geprüft werden. Gleichzeitig geht es aber auch darum, die Risiken der Nanopartikel zu bewerten. Je kleiner die Bestandteile einzelner Produkte werden, desto größer könnte womöglich die Gefahr für den Verbraucher oder Patienten werden. Besonders der Einsatz von Nanopartikel in Kosmetik und Lebensmitteln muss in dieser Hinsicht besonders kritisch geprüft werden. Gleichzeitig bietet die Nanotechnologie einen großen Anreiz: Die Miniaturisierung technischer Geräte könnte gerade in der Medizintechnik einen extremen Entwicklungssprung auslösen.

Voraussetzungen für ein Nanotechnologie-Studium

Für ein Nanotechnologie-Studium sollten Studierende insbesondere ein ausgeprägtes naturwissenschaftliches Interesse mitbringen. Speziell Chemie und Physik bilden die Grundlagen der Nanotechnologie, was entsprechende Vorkenntnisse voraussetzt. Gleichzeitig sind für ein erfolgreiches Nanotechnologie-Studium grundlegende Kenntnisse in der Mathematik unerlässlich. Da sich der überwiegende Teil der Arbeit dem menschlichen Auge entzieht, basiert die Nanotechnologie auf Modellen und Berechnungen, die ohne mathematisches Wissen undenkbar werden.

Im weiteren Verlauf des Nanotechnologie-Studiums lernen Nanowissenschaftler nicht nur den Mikrokosmos kennen: Im Rahmen einer interdisziplinären Ausbildung wird eine breite Wissensbasis in den Bereichen Maschinenbau, Mikroelektronik, Werkstoffwissenschaften, Biologie und Optik gelegt. Gleichzeitig sollten angehende Nanowissenschaftler zumindest Englisch als Fremdsprache beherrschen, da sowohl im Nanotechnologie-Studium als auch im späteren Arbeitsalltag die Kommunikation mit Wissenschaftlern anderer Nationalitäten zur wichtigen Voraussetzung einer gemeinsamen Zusammenarbeit gehört.

Berufliche Perspektiven nach einem Nanotechnologie-Studium

Die Bedeutung der Nanotechnologie dürfte angesichts dieser Palette an Möglichkeiten in den kommenden Jahren noch deutlich anwachsen. Dementsprechend positiv werden die Berufsaussichten für Nanowissenschaftler bzw. Nanotechnologen eingeschätzt. Prognosen gehen davon aus, dass in den kommenden Jahren mehrere tausend neue Stellen im Bereich der Nanotechnologie entstehen, die mit fachlich versierten Nanotechnologen besetzt werden müssen. Neben der Wirtschaft werden wohl auch viele Forschungsinstitute zunehmend Bedarf an der Nanotechnologie anmelden.





 
 
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