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Pflegemanagement-Studium


In einer immer älter werdenden Gesellschaft ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Pflege zwingend erforderlich. Pflegewissenschaftler studieren nicht in erster Linie wie man pflegebedürftige Menschen versorgt - vielmehr beschäftigen sie sich mit Fragestellungen der Pflegetheorie, Pflegeforschung und der (verbesserten) Pflegepraxis.

Da die Pflege und die kritische Auseinandersetzung damit in einer alternden Gesellschaft immer mehr an Bedeutung gewinnen, haben Pflegewissenschaftler durchaus gute Karrierechancen, die natürlich auch immer von den eigenen Leistungen, der Bewährung in der Praxis sowie von der Bereitschaft, sich ein Leben lang im eigenen Fach weiterzubilden, abhängig sind.

Inhalte im Pflegemanagement-Studium

In einem Studium der Pflegewissenschaft bzw. Pflegemanagements werden u.a. Kenntnisse in den Bereichen Pflegeberatung, Gesundheitsrecht, Psychologie, Ökonomie, Personalmanagement und Kommunikation vermittelt. Diese und weitere Kenntnisse sind für Pflegewissenschaftler von Bedeutung, damit sie in ihrer späteren Tätigkeit möglichst viele Facetten ihres Handelns einschätzen und einbeziehen können. Die Pflegewissenschaft erforscht auch, wie sich die Versorgung verbessern lässt, etwa indem die Pflegewissenschaft die Wirksamkeit von einzelnen pflegerischen Maßnahmen überprüft und beurteilt. Natürlich kommt aber auch der Frage, wie man die Pflege zum Beispiel als Pflegeleiter organisiert, eine wichtige Bedeutung zu. Ergänzt werden kann ein Pflegemanagement-Studium dadurch, dass sich Studierende in einzelnen Pflegebereichen vertiefte Kenntnisse aneignen.

Voraussetzungen für ein Pflegemanagement-Studium

Angehende Pflegemanagement-Studierende sollten ein breit gefächertes Interesse an sozialen, rechtlichen, wirtschaftlichen, politischen und psychologischen Fragestellungen mitbringen. Pflege ist eine Aufgabe, die nur im gesellschaftlichen Zusammenhang erforscht und verbessert werden kann. In diesem Sinne kann die Pflegewissenschaft auch als eine Sozialwissenschaft verstanden werden. Hochschulen setzen im Übrigen nicht selten eine Ausbildung in einem Beruf voraus, der in einem engen Zusammenhang mit der Pflege oder dem Gesundheitswesen steht. Durch die eigenen praktischen Erfahrungen, die Studierende damit vor Aufnahme ihres Pflegemanagement-Studiums sammeln konnten, verfügen sie über einen ersten theoretischen und praktischen Erfahrungsschatz, der gut durch pflegewissenschaftliche Studieninhalte ergänzt werden kann.

Darüber hinaus sollten Pflegemanagement-Studierende aber auch eine relativ gefestigte Psyche für ihren späteren Beruf mitbringen: Sie arbeiten zwar häufig weniger nah am Patienten als die eigentlichen Pfleger, dennoch kommen sie mit Schicksalen, schwer erkrankten Personen und anderen herausfordernden Situationen in Kontakt. Angehende Pflegepädagogen müssen zudem die gängigen Voraussetzungen mitbringen, die in Lehrberufen wichtig sind: Sie sollten Inhalte anschaulich vermitteln und einen guten Kontakt zu ihren Schülern aufbauen können.

Berufliche Perspektiven nach einem Pflegemanagement-Studium

Eines der Hauptbetätigungsfelder für Pflegewissenschaftler nach dem Pflegemanagement-Studium sind Einrichtungen, die die Pflege von unterschiedlichen Zielgruppen ausüben. Hier betätigen sich Pflegewissenschaftler nicht selten im Management, wobei sie u.a. die Pflegeorganisation, die Erstellung von Pflegestandards, die Überwachung der Einhaltung dieser Standards, die Planung von Kooperationen und die Pflegeeinschätzung zu ihren Aufgaben zählen können. Darüber hinaus können Pflegewissenschaftler aber auch andere Berufswege einschlagen. Sie arbeiten zum Beispiel nicht selten als Gutachter oder bei entsprechender Spezialisierung als Ausbilder in den unterschiedlichsten Pflegebereichen.

Wie andere Akademiker auch können auch Pflegewissenschaftler eine wissenschaftliche Karriere einschlagen: Sie lehren dann nicht nur an Fachhochschulen und betreuen Studierende, sondern forschen in der Regel auch nach neuen Pflegekonzepten, die neuere wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen. Wer den Schritt in die Selbstständigkeit nicht scheut, kann diesen auch mit einem pflegewissenschaftlichen Hintergrund bestreiten. Möglich wäre es zum Beispiel, einen Pflegedienst zu führen.





 
 
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