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Physik-Studium


Physiker gehören zu den Wissenschaftlern, ohne deren Arbeit und Wissensdurst der moderne Alltag undenkbar wäre. Wirklich gewürdigt werden die Anstrengungen der Physik aber selten. Im Gegenteil - viele Schüler stehen der Physik ablehnend gegenüber. Trotzdem ist diese Wissenschaft eine der wichtigsten Grundlagenwissenschaften, auf der andere Wissenschaftsdisziplinen aufbauen, angefangen vom Maschinenbau über die Elektrotechnik bis hin zur Nanotechnologie. An dieser Tatsache lässt sich ermessen, welche Bedeutung die Physik in allen Bereichen hat. Ohne die Physik wären selbst viele Errungenschaften in der Medizin undenkbar.

Aufgaben in der Physik

Den wohl größten und wirtschaftlich bedeutendsten Beitrag haben Physiker in den vergangenen Jahren wahrscheinlich in den Bereichen Elektrotechnik, Nanotechnologie und der Halbleiterforschung gemacht. Darüber darf aber nicht vergessen werden, dass die Physik auch in vielen anderen Wissensgebieten seit Jahren zu neuen Erkenntnissen und Entwicklungen führt. Beispielhaft sei hier nur auf die Astrophysik, die Biophysik oder die Teilchenphysik verwiesen. Den wohl einschneidendsten Beitrag hat die Physik aber gegen Ende des 2. Weltkriegs geliefert - dem Atomzeitalter. Trotz dieses umstrittenen Einsatzes von Physikern ist und bleibt die Wissenschaft Albert Einsteins auch im 21. Jahrhundert eine Grundlagendisziplin.

Voraussetzungen für ein Physik-Studium

Das Studium der Physik bewegt sich auf Augenhöhe mit dem der Mathematik. Insbesondere trifft dies auf Bedeutung und Schwierigkeit der Ausbildung zu. Angehende Physiker sollten daher nicht nur ein naturwissenschaftliches Interesse mitbringen - die Mathematik spielt gerade in den theoretischen Bereichen der Physik eine große Rolle. Physiker müssen in Studium und Beruf nicht nur auf bestehende Formalismen und Algorithmen zurückgreifen. In vielen Bereichen gehört es zu ihren Aufgaben, Prozesse und Modelle anhand neuer Lösungsverfahren zu beschreiben - ohne die Mathematik als Grundlage wäre dies nur schwer möglich. Daher sollte angehende Physiker ein besonderes Verständnis für die Mathematik mitbringen.

Gleichzeitig gehören zu jedem Physik-Studium auch die Wissenschaftsdisziplinen Chemie und Informatik. Grundlegendes Wissen in beiden Bereichen ist daher ebenfalls von Vorteil. Angehende Physiker werden im Verlauf der Ausbildung aber nicht zwingend zu Spezialisten ausgebildet, die nur in wenigen Fachgebieten arbeiten können. Vielmehr lässt sich auch die Physik interdisziplinär anlegen, weshalb im Verlauf des Physik-Studiums auch Biologie, Materialwissenschaften oder betriebswirtschaftliche Themen eine Rolle spielen. Am Ende stehen Physiker, die sich im Rahmen großer Forschungs- oder Entwicklungsprojekte durch eine interdisziplinäre Denkweise auszeichnen und den notwendigen Überblick für ein erfolgreiches Gelingen entwickeln. Speziell in internationalen Arbeitsgruppen zählt jedoch nicht nur die fachliche Qualifikation. Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere Kenntnisse der englischen Sprache, sind für den Einsatz im Ausland unerlässlich.

Berufliche Perspektiven nach einem Physik-Studium

Aufgrund ihrer breiten Kenntnisse, einer klar strukturierten Denkweise und eines hohen Abstraktionsvermögens sind Physiker in vielen Bereichen einsetzbar. Dabei geht es nicht unbedingt zwingend um Grundlagenforschung oder die Lehre. Physiker wechseln nach ihrer Ausbildung mitunter in die Software-Entwicklung, oft aber in Bereiche der Mikroelektronik und Halbleitertechnik. Zudem gehören Finanzdienstleister aus dem Banken- und Versicherungssektor zu potenziellen Arbeitgebern. Mittlerweile ist die Zahl der Absolventen wieder gesunken, weshalb die Berufsaussichten für Physiker positiv erscheinen.





 
 
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