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Psychologie-Studium


Beim Stichwort Psychologie denken die meisten Menschen zunächst an die berühmte Couch im Sprechzimmer freiberuflicher Psychologen oder Psychotherapeuten. Das Feld der Psychologie allein darauf zu beschränken, wäre allerdings kurzsichtig: Psychologen werden mittlerweile ich vielen sehr unterschiedlichen Positionen überall dort gebraucht, wo Menschen aufeinander treffen - also praktisch überall. In der Wirtschaft beispielsweise reicht ihr breites Einsatzgebiet von Personalführung und -management über interkulturelle Kommunikation bis hin zur Förderung von Talenten und Vorbeugung psychosomatischer Erkrankungen, die nicht nur in Deutschland seit Jahren auf dem Vormarsch sind.

Aufgaben von Psychologen

Ganz allgemein beschäftigen sich Psychologen mit der Beobachtung, Beschreibung und Erklärung von Verhalten. Sie erforschen, wie Menschen in Krisensituationen reagieren, wie wir lernen, kommunizieren, wie es um geistige Leistungsfähigkeit bestellt ist, was sie einschränkt und fördert. Die Erkenntnisse aus der Psychologie bilden die Grundlage für wirtschaftliche Entscheidungen, verhelfen Menschen zu mehr Lebensqualität und Wohlbefinden oder helfen, Kriminalfälle zu lösen.

Das Studium der Psychologie ist sehr anspruchsvoll, breit gefächert und verlangt von Studierenden weit mehr als ein generelles Interesse an psychologischen Wirkmechanismen. Insbesondere das sehr theorielastige Grundstudium kann nur bewältigen, wer über ein hohes Maß an Ausdauer und Durchhaltewillen verfügt - auch weil es besonders im Grundstudium sehr viel Literatur zu bewältigen gilt.

Inhalte in einem Psychologie-Studium

Um Verhalten erforschen zu können, ist es notwendig, sich im Grundstudium mit den Grundlagen der Psychologie vertraut zu machen, zu denen Fächer wie Allgemeine Psychologie, Entwicklungspsychologie, Persönlichkeitspsychologie, Sozialpsychologie und biologische Psychologie zählen. Wissenschaftliches Arbeiten ist aber auch ohne gute Kenntnisse in der Methodenlehre undenkbar, weshalb dieser Teil der Ausbildung oftmals einen großen Teil des Psychologie-Studiums einnimmt. Die Methodenlehre setzt sich nicht nur mit unterschiedlichen Forschungsmethoden auseinander, sie lehrt Studierende auch Grundlagen der Statistik, grundlegende Kenntnisse der Versuchsplanung und die Verarbeitung bzw. Auswertung und Interpretation gewonnener Daten mithilfe elektronischer Datenverarbeitung. Angehende Psychologen sollten daher auch über grundlegende EDV-Kenntnisse und gute mathematische Grundkenntnisse verfügen. Ebenso wichtig ist auch die Beherrschung der englischen Sprache, da ein Teil der Fachliteratur im Original auf Englisch gelesen wird. Im Laufe des Hauptstudiums können sich angehende Psychologen entsprechend ihrer Neigungen und angestrebten Berufsfelder spezialisieren.

Berufliche Perspektiven nach einem Psychologie-Studium

Eine klassische Karriere absolvieren Psychologen in der klinischen Psychologie. Hier arbeiten Psychologen nach erfolgreichem Abschluss beispielsweise an der Erforschung psychischer Störungen oder der Entwicklung von Medikamenten gegen psychische und neuropsychische Krankheiten wie etwa Alzheimer. Als Psychotherapeuten dürfen sie jedoch erst nach einer 3-5-jährigen Zusatzausbildung zum Psychotherapeuten aktiv werden. Dann haben sie die Wahl, sich als Psychotherapeut niederzulassen oder als Notfallpsychologe, in einem Krankenhaus, einem Pflegeheim o.ä. zu arbeiten. Nicht verwechselt werden sollte das Berufsfeld Psychotherapeut mit dem des Psychiaters: Psychiater absolvieren ein Medizinstudium und bilden sich im Anschluss zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie weiter.

Psychologen stehen daneben aber auch noch ganz andere Berufsfelder offen: In der Schulpsychologie und Erwachsenenbildung arbeiten beispielsweise Absolventen der pädagogischen Psychologie, während es Arbeits-, Betriebs-, Organisation- oder Wirtschaftspsychologen oftmals in Personal- und Strategie-Abteilungen großer Konzerne zieht. Spätestens seit Ausstrahlung einschlägiger Crime-Investigation-Serien erfreut sich auch die Rechtspsychologie großer Beliebtheit: Hier ist es beispielsweise möglich, im Polizeidienst bzw. in JVAs als Psychologe oder Profiler zu arbeiten.





 
 
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