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Schiffbau-Studium – Schiffbau und Schiffbautechnik


Große Teile des internationalen Warenverkehrs werden auch heute noch über den Seeweg abgewickelt. Damit sind Schiffe ein wesentliches Rückgrat der modernen Wirtschaft und die Arbeitstiere der maritimen Logistik. Schiffe sind aber nicht nur einfache Transportmittel - in ihnen steckt ausgefeilte Technik, die durchaus mit dem Know-how im Flugzeugbau vergleichbar ist. Für die Entwicklung, Konstruktion und den Bau der Ozeanriesen verantwortlich sind Schiffbautechniker.

Aufgaben im Schiffbau

Nicht nur der Rumpf als tragendes Element der Schiffe muss entwickelt und konstruiert werden, auch die Antriebstechnik, Ruderanlage und Technik zur Sicherheit von Besatzung und Passagieren gehört zu den Aufgabenbereichen der Schiffbautechniker. Unter diesen Gesichtspunkten betrachtet wird klar, welche Bedeutung die Schiffbautechnik in der Wirtschaft genießt. Zumal Schiffbautechniker bestrebt sind, das vorhandene Potenzial der Schiffstypen ständig zu verbessern. Ohne den Schiffbau und die Schiffbautechnik wäre es nicht möglich, den Wirkungsgrad der Antriebstechnik zu verbessern, den Warentransport durch eine ausgefeilte Raumnutzung oder größere Schiffe effizienter zu gestalten und den Sicherheitsaspekt in Gefahrensituationen zu verbessern. Letzteres umfasst nicht nur die Konzeption neuer und besserer Rettungsmittel: Auch eine hohe Schiffsfestigkeit durch die Entwicklung neuer Bauweisen wäre ohne die Arbeit der Schiffbautechniker nicht denkbar. Die Bedeutung der Schiffbautechnik tritt angesichts der Dimensionen heutiger Container- oder Kreuzfahrtschiffe zwar schnell in den Hintergrund, kann aber nicht als bedeutend genug eingeschätzt werden.

Voraussetzungen für das Schiffbau-Studium

Für das Schiffbautechnik- und Schiffbau-Studium sollten einige Voraussetzungen vorhanden sein, die sich in erster Linie auf den Charakter des Schiffbaus als Ingenieursdisziplin beziehen. Dazu gehört eine strukturierte und gewissenhafte Arbeitsweise, in die eine hohe Affinität und Neugier im Bereich der Naturwissenschaften einfließt. Gleichzeitig verlangt die Schiffbautechnik aber auch ein gewisses Abstraktionsvermögen, kombinatorische Fähigkeiten und mathematische Grundkenntnisse. Insbesondere die mathematischen Kenntnisse sind notwendig, um wirkende Kräfte und physikalische Parameter korrekt berechnen zu können - eine erfolgreiche Schiffskonstruktion wäre ohne diese Berechnungen unmöglich.

Da mittlerweile auch im Schiffbau das rechnergestützte Arbeiten in Planung, Fertigung und Überwachung zunehmend Einzug gehalten hat, gehört der sichere Umgang mit dem PC zu den Voraussetzungen für Schiffbautechniker. Darauf aufbauend wird jedem Studierenden der Schiffbautechnik der Umgang mit spezialisierter Software vermittelt. Daneben gehört zum Alltag im Schiffbau- bzw. Schiffbautechnik-Studium aber auch die Beschäftigung mit schiffbautheoretischen Grundlagen, Physik, Chemie und natürlich werkstoffwissenschaftlichen Themengebieten. Gleichzeitig werden angehende Schiffbauer auch in die Themengebiete Maschinenbau, Antriebs- und Motorentechnik, Konstruktionslehre und Umweltaspekte eingeführt. Ziel des Schiffbau- und Schiffbautechnik-Studiums ist ein Wissensstand, der den Einsatz von Schiffbautechnikern in allen Bereichen - vom ersten Konstruktionsentwurf bis zum fertigen Containerschiff - ermöglicht.

Berufliche Perspektiven nach dem Schiffbau-Studium

Schiffbautechniker begleiten im Berufsalltag nicht nur den Bau neuer Schiffe von der Kiellegung bis zum Stapellauf; ihr Einsatz beginnt bereits wesentlich früher, nämlich mit den ersten Entwürfen. Trotz ihrer umfassenden Fähigkeiten hat sich die Situation für Schiffbautechniker in den vergangenen Jahren verkompliziert. Viele Aufträge für Neubauten gehen inzwischen ins Ausland. Gerade in Nischensegmenten mit komplexen Schiffstypen ist deutsches Know-how aber nach wie vor gefragt.





 
 
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