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Soziologie – Studium der Gesellschaft


Im Fokus der Soziologie steht die Gesellschaft: Ihre Strukturen, Entwicklungen, Erscheinungsformen und vieles andere mehr analysieren Soziologen, wobei sie immer wieder auch Stellung zu aktuellen gesellschaftlichen Problemlagen und sozialen Phänomenen nehmen können. Ihre wissenschaftliche Arbeit kann dazu beitragen, gesellschaftliche Problemlagen aufzudecken und angemessene Lösungsansätze durch eine wissenschaftliche und öffentliche Diskussion zu entwickeln.

Inhalte des Studiums der Soziologie

Die Inhalte eines Soziologie-Studiums sind vielfältig. Grundliegend ist dabei mit Sicherheit auch die Auseinandersetzung mit soziologischen Theorien. Zu den Klassikern gehören dabei unter anderen die Systemtheorie mit ihren zentralen Vertretern Luhmann und Parsons, sowie die Kritische Theorie, wie sie unter anderen von Adorno, Horkheimer und Marcuse geprägt wurde.

Spannend ist darüber hinaus die Beschäftigung mit speziellen Soziologien wie etwa der Familiensoziologie, Bildungssoziologie, Kriminalsoziologie, Sprachsoziologie, Arbeitssoziologie und vielen anderen spezifischen Teilgebieten. Die enorme Bandbreite der speziellen Soziologien resultiert dabei daraus, dass in nahezu allen Lebensbereichen soziale Faktoren eine entscheidende Rolle spielen.

Eine wichtige Rolle im Studium der Soziologie spielen aber auch wissenschaftliche Methoden wie die Statistik. Studierende, die Soziologie im Hauptfach studieren, müssen während des Studiums in aller Regel Statistikkurse belegen und Prüfungen in diesem Fach bestehen. Kenntnisse in Statistik sind für Soziologen deshalb so wichtig, weil sich mit ihrer Hilfe soziale Größen weitgehend objektiv ergründen und darstellen lassen. Als Student der Soziologie sollte man daher nicht nur Interesse an gesellschaftlichen Fragestellungen mitbringen, sondern zusätzlich auch ein wenig mathematisches Verständnis. Die quantitative Sozialforschung ist allerdings nicht die einzige Form der Sozialforschung: Ergänzt wird sie durch historisch-vergleichende sowie qualitative Methoden. In letzteren Bereich können Studenten zum Beispiel erlernen, wie sie Interviews führen und diese für die Sozialforschung nutzen können.

Die Soziologie ist eine Wissenschaft, die vielfältige Anknüpfungspunkte zu anderen Disziplinen aufweist. Je nach Teilgebiet können zum Beispiel interdisziplinäre Verknüpfungen zur Politikwissenschaft hergestellt werden. Aber auch zu Bereichen, die weniger naheliegend sind, gibt es Verknüpfungen: So zum Beispiel zur Linguistik, wenn man den Fokus auf das Teilgebiet der Soziolinguistik legt. Studierende der Soziologie haben daher häufig die Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszuschauen und ihre Arbeit mit der von anderen Wissenschaftlern zu verbinden.

Berufliche Perspektiven nach dem Soziologie-Studium

Soziologen, die sich für eine wissenschaftliche Laufbahn entscheiden, forschen an Hochschulen oder anderen Forschungseinrichtungen. An der Hochschule werden sie im Zuge einer wissenschaftlichen Weiterqualifikation in der Regel auch Lehraufgaben übernehmen und Studierende beraten und begleiten. Auch wenn die Soziologie einen universitären Hintergrund hat, bedeutet das nicht, dass Soziologen in Wirtschaft, Politik und Medien nicht auch gefragt wären. Durch ihre im Soziologie-Studium erworbene Sensibilität für relevante Fragestellungen, ihre Fähigkeit, soziale Strukturen zu erkennen und aus ihnen Schlüsse zu ziehen, sowie durch viele weitere Kernkompetenzen finden Soziologen auch den Weg in unterschiedliche nicht-wissenschaftliche Berufsfelder. Sie arbeiten unter anderen als Journalisten, als Berater für Parteien, Vereine und Verbände, als Marktforscher, als Werbefachleute und als Trainer in der Weiterbildung.

Um sich auf dem Arbeitsmarkt durchsetzen zu können, sollten Soziologen neben ihrer wissenschaftlichen Qualifikation nicht die Zusatzqualifikation durch Praktika außer Acht lassen. Wer als Soziologe frühzeitig ein ganz bestimmtes Berufsfeld anvisiert und sich durch Praktika, Nebenjobs oder Volontariate das zusätzliche notwendige Praxiswissen aneignet, hat bessere Karten, sein Karriereziel zu erreichen.





 
 
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