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Tiermedizin-Studium


Tierarzt zu werden, ist der Traum vieler Kinder und Jugendlicher. Er resultiert in der Regel aus einer ausgesprochenen Tierliebe und dem Interesse für Biologie. Auch wenn beides gute Voraussetzungen für den Beruf Tierarzt sind - unterschätzen sollte man ein tiermedizinisches Studium auf keinen Fall. Es handelt sich um ein medizinisches Studium, das den Studierenden eine hohe Lernbereitschaft, psychische Stabilität und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein abverlangt.

Inhalte im Tiermedizin-Studium

Ähnlich wie bei einem humanmedizinischen Studium teilt sich auch das Studium der Tiermedizin in einen vorklinischen und einen klinischen Teil auf. Natürlich steht in einem veterinärmedizinischen Studium das Tier als Untersuchungsobjekt im Mittelpunkt der Betrachtung, was selbstverständlich auch Auswirkungen auf die Inhalte im vorklinischen und klinischen Teil der Ausbildung hat. Im vorklinischen Teil beschäftigen sich Studenten der Tiermedizin insbesondere mit der Zoologie. Auch Studieninhalte, mit denen der Laie auf Anhieb nicht rechnen würde, gehören zum Tiermedizin-Studium. So beschäftigen sich angehende Tiermediziner zum Beispiel auch mit der Botanik. Das ist unter anderem notwendig, da Tierärzte wissen müssen, welche Pflanzen Tiere ohne Gefahr zu sich nehmen können. Weitere spezielle Kenntnisse werden unter anderem in den Gebieten Tierschutz, Tierhaltung sowie Tier- und Fleischhygiene erworben.

Durch Weiterbildungen können sich Tierärzte nach ihrem Tiermedizin-Studium spezialisieren. Dabei können sie sich zum Beispiel einem medizinischen Fachgebiet wie der Chirurgie verschreiben oder einer speziellen Tierart, die sie dann rundum versorgen können. Tierärzte gehören zu den Berufsgruppen, die sich während ihrer gesamten beruflichen Karriere weiterbilden müssen. Ständig kann es neue Vorschriften, Behandlungsmethoden und Medikamente geben, die Tierärzte anwenden bzw. beachten müssen.

Voraussetzungen für ein Tiermedizin-Studium

Ähnlich wie ihre Kollegen, die mit Menschen arbeiten, müssen auch Tierärzte psychisch belastbar sein. Der Wille, Tieren zu helfen, ist zwar ein ehrenvoller, dennoch können auch gut ausgebildete Tierärzte nicht jedem Tier helfen. Studenten müssen sich bewusst sein, dass sie auch stark leidenden Tieren begegnen werden, die sie unter Umständen einschläfern müssen. Tierärzte setzen sich darüber hinaus nicht nur mit Tieren auseinander, sondern auch mit den Tierhaltern. An dieser Stelle sind häufig ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Kommunikationsstärke verlangt.

Berufliche Perspektiven nach einem Tiermedizin-Studium

Denken Laien an Tierärzte, stellen sie sich in der Regel einen Mediziner vor, der eine eigene Kleintierpraxis betreibt oder in einer Tierklinik arbeitet. Nur ein Bruchteil der Tiermediziner ist allerdings in diesem Kontext tätig. Viele Tiermediziner arbeiten auch im Veterinärwesen. Hier sind sie dafür zuständig, dass Hygiene- und Haltungsbedingungen bei der Nutztierhaltung eingehalten werden. Nicht selten haben sie dabei auch die Aufgabe, Tierschutzmaßnahmen zu überprüfen. Auch wenn es an die Verarbeitung tierischer Produkte, wie beispielsweise Fleisch geht, sind Tierärzte gefragt. Sie stellen sicher, dass Tiere, die zur Schlachtung bestimmt sind, gesund sind und dass erforderliche Hygienemaßnahmen bei der Schlachtung eingehalten werden.

Das Ansehen von Tierärzten ist in unserer Gesellschaft relativ hoch: Schließlich versorgen Angehörige dieser Berufsgruppe sowohl unsere lieb gewonnen Haustiere als auch Nutztiere, die zum Zwecke unserer Versorgung gehalten werden. Auch die Berufschancen von Tierärzten können im Allgemeinen als gut beschrieben werden. Insbesondere durch die Möglichkeit, sich mit einer eigenen Praxis selbstständig machen zu können, ergeben sich interessante Karrierechancen, die durch Fortbildungen zusätzlich erweitert werden können.





 
 
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