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Verfahrenstechnik-Studium


Architekten und Bauingenieure sind Berufe, die in vielen Bereichen des Alltags präsent sind. Gemessen an deren Aufmerksamkeit arbeiten Verfahrenstechniker eher im Stillen und Verborgenen. Was nicht bedeutet, dass die Verfahrenstechnik im Alltag nicht mindestens ebenso wichtig wäre. Schließlich beschäftigt sich diese Ingenieurswissenschaft mit allen technischen Prozessen, an deren Ende ein fertiges Produkt steht. Damit sind Verfahrenstechniker in allen Produktionsschritten eines Produktes präsent, angefangen von der Gewinnung notwendiger Rohstoffe über deren Veredelung bis hin zum Einsatz der Rohstoffe im direkten Fertigungsprozess. Ohne Verfahrenstechniker wäre Walzstahl genauso wenig denkbar wie die Herstellung von Solarzellen oder die Fertigung hochsensibler Messgeräte für Medizin und Wissenschaft.

Aufgaben in der Verfahrenstechnik

Unterm Strich steckt in jedem Produkt, das den Alltag heute angenehm und einfach macht, ein Stück Verfahrenstechnik. Das Augenmerk der Verfahrenstechnik liegt dabei nicht nur auf dem Überwachen laufender Prozesse sowie deren Steuerung hin zum gewünschten Endergebnis; vielmehr besteht eine wichtige Aufgabe der Verfahrenstechniker darin, bestehende Produktions- und Verarbeitungstechniken zu optimieren. Je nach Spezialgebiet kann dies die Optimierung von Filtrations- oder Mischprozessen oder die Arbeit an hochtemperierten Extraktionsprozessen bedeuten. Aufgrund dieser breiten Herausforderungen und Probleme, denen sich Verfahrenstechniker stellen müssen, gehören sie zur Gruppe der Generalisten im Ingenieurwesen.

Voraussetzungen für ein Verfahrenstechnik-Studium

Mittlerweile beschäftigen sich Verfahrenstechniker aber nicht nur mit rein technischen Prozessen. In der Biotechnologie berühren sich Technik und Biosphäre in zunehmendem Maße. Entsprechend breit sollten auch die Neigungen und Interessen angehender Verfahrenstechniker angelegt sein. Neben den mathematischen Grundkenntnissen, die für jedes ingenieurwissenschaftliche Studium erforderlich sind, braucht es ein naturwissenschaftliches Interesse, um die physikalisch-chemischen Grundlagen der Verfahrenstechnik zu erfassen. Schließlich ist eine Prozessoptimierung in der Verfahrenstechnik ohne die genauen Kenntnisse der Reaktionen einzelner Stoffe und deren Komponenten unmöglich.

Parallel dazu besteht ein erheblicher Teil der Arbeit von Verfahrenstechnikern in der Messung von Daten und Modellierung der Prozesse am Computer. Grundkenntnisse im Umgang mit PC und in der Informatik sind deshalb obligatorisch. Gleiches gilt für Fremdsprachenkenntnisse: Verfahrenstechniker arbeiten zunehmend interdisziplinär und in multinationalen Projekten mit anderen Ingenieuren und Wissenschaftlern zusammen, mit denen sie sich mindestens auf Englisch verständigen können müssen. Zum weiteren Handwerkszeug der Verfahrenstechniker gehören Kenntnisse im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Elektrotechnik. Im Verlauf des Verfahrenstechnik-Studiums werden diese Inhalte theoretisch und praktisch vermittelt und durch verschiedene Spezialisierungen ergänzt.

Berufliche Perspektiven nach einem Verfahrenstechnik-Studium

Verfahrenstechniker kommen in vielen Bereichen zum Einsatz und können nach dem erfolgreichen Abschluss des Verfahrenstechnik-Studiums nicht nur in große Hightech-Unternehmen, sondern auch in mittelständischen Betrieben und innovativen Start-Ups einsteigen. Ihre Berufsaussichten sind gerade in aufstrebenden Branchen wie der Bio- oder Nanotechnologie sehr gut, da hier ständig nach versierten Verfahrenstechnikern gesucht wird. Gleichzeitig ist die Verfahrenstechnik aber auch in etablierten Bereichen nach wie vor gefragt. Beispiele dafür wären der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Pharmaindustrie und Medizintechnik. Gleichzeitig engagiert sich ein Teil der Verfahrenstechniker nach dem Verfahrenstechnik-Studium weiterhin in der Grundlagenforschung und sorgt damit für ein sich ständig erweiterndes Wissen in der Verfahrenstechnik.





 
 
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