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Versorgungstechnik-Studium


Die Versorgungstechnik als eigenständiges Fachgebiet ist eine noch recht junge Ingenieursdisziplin und hat sich aus dem Maschinenbau heraus entwickelt. Grundsätzlich beschäftigen sich Versorgungstechniker mit der Versorgung von Gebäuden im öffentlichen, gewerblichen und privaten Rahmen. Darunter fallen nicht nur die Zuleitungen für Trink- und Abwasser oder die Stromversorgung; auch nachrichtentechnische Belange, Sicherheitstechnik und die Aufzugtechnik fallen ins Aufgabengebiet der Versorgungstechniker. Sie sind bereits in die Bautätigkeit eng eingebunden.

Aufgaben in der Versorgungstechnik

Ohne Versorgungstechnik wäre der Betrieb von Gebäuden unmöglich: Es würde an Trinkwasser, Telefonanschlüssen oder Feuerwarnanlagen fehlen. Die Versorgungstechnik ist daher nicht nur im Rahmen der Gebäudeerrichtung von Bedeutung. Auch die anschließende Nutzbarkeit und Wirtschaftlichkeit hängen stark von der Arbeit der Versorgungstechniker ab. Ohne die korrekte Verkabelung des gebäudeinternen Telefonnetzes würde zum Beispiel die Kommunikation in Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen nicht möglich sein. Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen könnten ihren Aufgaben nicht nachkommen, wenn Abfallprodukte und Trinkwasser nicht räumlich voneinander getrennt werden, Aufzüge nicht funktionieren oder Telefonleitungen nicht richtig funktionierten. Obwohl die Arbeit der Versorgungstechniker zum größten Teil verborgen bleibt, hat sie doch eine erhebliche Bedeutung im Alltag.

Voraussetzungen für das Versorgungstechnik-Studium

Versorgungstechniker stehen im Alltag einer Vielzahl von Problemen und Herausforderungen gegenüber. Auf der einen Seite müssen sie Kenntnisse aus dem Anlagen- und Maschinenbau besitzen, dabei aber gleichzeitig über bautechnischen Sachverstand, ein elektrotechnisches Grundwissen und EDV-Kenntnisse verfügen. Parallel dazu werden in der Versorgungstechnik die Fachbereiche der Nachrichtentechnik, Netzarchitektur und Werkstoffwissenschaften berührt. Daher müssen angehende Versorgungstechniker für das Studium Voraussetzungen wie ein naturwissenschaftliches Interesse und mathematische Kenntnisse der gymnasialen Oberstufe erfüllen. Im Verlauf des Versorgungstechnik-Studiums werden diese Grundkenntnisse erweitert und vertieft.

Gleichzeitig sollten sich Verfahrenstechniker durch ein logisches, klar strukturiertes und praxisnahes Denken auszeichnen, um die individuellen Probleme neuer Projekte zufriedenstellend lösen zu können. Da heute auch in der Versorgungstechnik zunehmend auf den Einsatz von Rechnern und Simulationen bzw. Computermodellen gesetzt wird, sind bereits vorhandene Grundkenntnisse in diesem Bereich ebenfalls von Vorteil. Um im Vorfeld das Ergebnis der Arbeit bereits abschätzen zu können, sind für das Versorgungstechnik-Studium auch ein gewisses Maß an Abstraktionsvermögen und Kombinatorik gefragt. Versorgungstechniker sind in vielen unterschiedlichen Bereichen und Arbeitsfeldern im Einsatz. Entsprechend breit sind daher auch ihr Wissen und ihre interdisziplinäre Flexibilität.

Berufliche Perspektiven nach einem Versorgungstechnik-Studium

Der spätere Einsatz von Versorgungstechnikern hängt natürlich von den gewählten Spezialisierungen ab. Neben Planung, Überwachungen und Bau versorgungstechnischer Anlagen und deren Kontrolle im laufenden Betrieb sind Versorgungstechniker auch in den Bereichen Forschung und Entwicklung gefragt. Ihre Berufs- und Zukunftsaussichten werden im Allgemeinen als gut eingeschätzt. In den kommenden Jahren ist mit einem hohen Bedarf an Versorgungstechnikern zu rechnen, die nicht nur in der freien Wirtschaft zum Einsatz kommen, sondern auch im Rahmen der öffentlichen Verwaltung, da Behörden und Ämter für die sicherheitstechnische Abnahme und Bewertung von Gebäuden - gleich welcher Art - verantwortlich sind und dafür einen fachlich gut ausgebildeten technischen Dienst benötigen.





 
 
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