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VWL-Studium


Volkswirte widmen sich der Analyse und Beurteilung von wirtschaftlichen Abläufen und Ereignissen. Die Volkswirtschaftslehre nimmt dabei eine andere Betrachtungsposition als die Betriebswirtschaftslehre ein. Sie betrachtet das wirtschaftliche Geschehen in einer speziellen Volkswirtschaft - zum Beispiel der deutschen - und nicht alleinig die wirtschaftlichen Abläufe in einem Unternehmen, wie es die Betriebswirtschaft tut. In der Volkswirtschaftslehre werden die einzelnen Volkswirtschaften dabei auch nicht isoliert betrachtet - wichtig sind dabei auch die Wechselwirkungen, die sich durch Kontakte mit anderen Volkswirtschaften für das Wirtschaftsgeschehen ergeben. Dadurch, dass sich die Volkswirtschaft nicht auf einzelne Unternehmen bezieht, müssen in dieser Disziplin auch andere wichtige Akteure wie der Staat mit seiner Wirtschaftspolitik und die Privathaushalte miteinbezogen werden.

Inhalte in einem VWL-Studium

Die Inhalte eines volkswirtschaftlichen Hochschulstudiums sind somit relativ breit gefächert: Nicht nur rein volkswirtschaftliche Aspekte werden behandelt, sondern auch betriebswirtschaftliche, rechtliche, wirtschaftstheoretische, politische und viele andere mehr. In der Regel gibt es im Hauptstudium zudem die Gelegenheit, sich auf einen Teilbereich zu spezialisieren, der oftmals auch zum Thema der Abschlussarbeit wird.

Voraussetzungen für ein VWL-Studium

Ein wirtschaftswissenschaftliches Fach erfordert von seinen Studenten immer auch mathematisches Know-how. Wer Volkswirt werden möchte, sollte dementsprechend nicht schon zu Schulzeiten mit der Mathematik auf Kriegsfuß gestanden haben. Weiterhin sollten sich angehende Studierende natürlich grundsätzlich für wirtschaftliche, aber auch soziale, rechtliche und politische Zusammenhänge interessieren. Nur so ist sichergestellt, dass Studierende angesichts der oftmals auch recht trockenen Materie nicht die Lust am Lernen verlieren. Da sich die Wirtschaftswissenschaften in einer globalisierten Welt auch immer mehr mit internationalen Zusammenhängen auseinandersetzen müssen, sind auch Fremdsprachen in Studium und Beruf von Bedeutung. In erster Linie wichtig ist hier natürlich ein gutes Business-Englisch. Grundlegende gute Kenntnisse, die man in der Schule erworben hat, sollten im Laufe des VWL-Studiums aufgefrischt bzw. ausgebaut werden. Wer weitere Fremdsprachen beherrscht, eröffnet sich nach dem Abschluss größere Chancen im Beruf.

Berufliche Perspektiven nach einem VWL-Studium

Volkswirte finden nach Abschluss ihres VWL-Studiums Betätigungsfelder beispielsweise in Unternehmen, in Verbänden und Gewerkschaften, in öffentlichen Verwaltungseinrichtungen und bei Beratungsunternehmen. Zu ihren Haupttätigkeiten zählen Aufgaben im Rechnungswesen und Controlling, Unterstützung hinsichtlich Investitionsvorhaben, Erstellung von Finanzierungsplänen, das Planen und Steuern des Personalbedarfs sowie Tätigkeiten im Kontext der Öffentlichkeitsarbeit. Die Liste der möglichen Aufgabenbereiche ist hiermit natürlich noch längst nicht abgeschlossen. Volkswirte haben bei all ihren Aufgaben nicht nur betriebswirtschaftliche Zusammenhänge, sondern immer auch die Gesamtstrukturen des jeweiligen Marktes vor Augen. Darüber hinaus können sich Volkswirte natürlich auch an der Hochschule wissenschaftlich weiterqualifizieren, sei es in Form einer Promovierung oder gar einer Habilitation. Dabei gehört neben Forschung und der Erstellung volkswirtschaftlicher Empfehlungen auch das Lehren zu den Aufgaben von Volkswirten.

Auch im Bereich Volkswirtschaftslehre kann man seine Chancen, eine vielversprechende Karriere in der freien Wirtschaft oder in der öffentlichen Verwaltung einzuschlagen, durch zusätzliches Engagement erhöhen. Gerne gesehen werden von potenziellen Arbeitgebern zum Beispiel Praktika und Auslandsaufenthalte. Gute Noten sowie ein zügiges VWL-Studium gelten darüber hinaus vielen Arbeitgebern als wichtige Auswahlkriterien.





 
 
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